Manchmal wollen die Leute (in diesem Falle rc-city.de, der deutsche Importeur von Savöx) nicht nur eine Lackierung, manchmal darf ich völlig crazy ein ganzes Car abliefern!
So ging es mir mit dem neuen Messecar von Savöx, das ich nicht nur lackieren, sondern das Modell aussuchen, das Konzept erstellen und den ganzen Schwung dann auch praktisch umsetzen durfte. An dieser Stelle vielen Dank an meine Frau, die mir viel geholfen hat, um das gute Stück rechtzeitig fertig zu bekommen. Insgesamt stecken so knappe 40h Arbeit in dem Projekt.
Es handelt sich bei dem Car um einen XRAY T3, bestückt mit allem, was Savöx zu bieten hat:
Die Lackierung wollte ich im DTM-Style halten, gleichzeitig aber auch einen gemeinsamen Look mit den Servopackungen und anderen Savöx-Produkten erzeugen, und habe daher die klassische Savöx-Farbkombi gewählt und mit diversen Chromeffekten aufgelockert. Die Beschriftungen für die Bauteile sind geplottet und aufgeklebt, so daß auch in Zukunft aktuelle Hardware verbaut und entsprechend die technischen Daten auf der Karo geändert werden können. Ich bin so in die Karre verknallt, daß ich sie kaum hergeben mag
Machs gut, kleiner XRAY, viel Spaß auf den Messen…
Udo hat sich von seiner Frau zum Geburtstag eine neue Airbrush-Karo schenken lassen und so kam es, daß ich nach Ansicht seiner bisherigen Designs ein neues für ihn anfertigen durfte. Den von ihm gezeichneten Totenkopf wollte er drin haben, ansonsten hatte ich ziemlich freie Hand und wollte thematisch an seinem Standarddesign bleiben, da er die Karo auf Rennen einsetzen will und so ein kompletter Umkrempler da ja oft nicht so gut kommt. Herausgekommen ist nach 6h reiner Lackierarbeit ein cooles Tribaldesign aus unserer Reihe “Tribalesque” mit seinem Totenkopf und den gewünschten Schriftzühen in ganz ganz dunklem Nighttrain-Glow-Style. I like it a lot und Udo auch
Und da waren sie wieder, meine drei Probleme:
- Schnell zu reproduzieren
- Identisches Design bei verschiedenen Karotypen
- Gut auf der Strecke sichtbar sein und Fluglage ordentlich anzeigen
So in etwa lauten die grundsätzlichen Anforderungen an eine Teamkaro. Dazu kamen dann in diesem Falle ein Faible für Skulls, für Tattoos und Flammen und für “Neon”-Blau. Letzteres habe ich selbst gemischt und bin mit dem Ergebnis ganz happy, es leuchtet nicht viel weniger als die “echten” Neonfarben. Dazu kamen meine US-Masken “Skullmaster 2″ zum Einsatz, um dem Namen der Company ausreichend gerecht zu werden. Watch it:
Im Stile von Billabongs Splatterlogo sollte sie sein, die 808 Karo von gabgab. Nach ewigen (erfolglosen) Tests mit flüssigem Maskierfilm, wurde es letzten Endes eine speziell angemischte Farbe, die auf Papier gesplattert wurde, trocknen gelassen, gescannt, vektorisiert und dann in zig Blautönen lackiert wurde. Spezielles Gimmick: Einige Splatter sollten transparent bleiben. So be it:
UPDATE: Jetzt ist der erste Truggy auch fertig – Bilder sind angefügt.
Nachdem sich der Chef von P-S-R in eines meiner Designs verguckt hatte, war es quasi Formsache den Auftrag für PSR-Teamkaros anzunehmen und das Design auf Power-Save-Racing umzubauen.
Das Konzept: Das bestehende Design soweit wie möglich erhalten, das Magenta von PSR als dominierende Farbe verwenden, jedem Fahrer eine eigene Farbe zur Wahl stellen, damit die Cars bei gemeinsamen Läufen gut unterschieden werden können, Platz für die anderen Sponsoren der jeweiligen Fahrer lassen und natürlich das Einlackieren des Fahrernamens und diverser P-S-R Schriftzüge. Check check:
Die in dieser Woche stattfindende Messe in Nürnberg beschert den Airbrushern ein wenig Spaß und so durfte ich für Ansmann eine Karo lackieren, deren Thema “Dr. Liquid” lautete. Dr. Liquid ist die Reihe von Ansmann Racing, in der es Diff- und Dämpferöle gibt, Sicherungslack, Reifenkleber usw. Die Fratze zu lackieren hat schon Spaß gemacht, die Logos auf der Seite sind dem Kartondruck der Modelle nachempfunden.
Nachdem Zwergi seinen Drifter ja erfolgreich zusammengebaut hatte, musste nun die frisch eingetrudelte Minikaro lackiert werden. Dazu hat er das “freie” Wochenende genutzt und sich ein Design ausgedacht für seine Drifterkaro. Das Ergebnis: Schnatterentenpittipolizei.
Nicht nur hat er mich am PC angewiesen wie die Masken auszusehen haben, er hat selbst entgittert, beim Einkleben geholfen und dann in der Lackierkabine den Luftpinsel selbst gechwungen (mit klitzekleiner Hilfe durch Papa). Das Ergebnis kann sich sehen lassen und Papa ist nicht ganz unstolz
So, die Saison geht los – morgen Abend fahren wir nach Quakenbrück. Da ich selbst noch keine anständige Karo für diese Saison hatte, habe ich also im Schnellverfahren eine designed, in 4h mühevoller Kleinarbeit verklebt und dann am selben Tag noch bis nacht um 23:30h gebrusht. Was einszuicks ist? Lasst Euch überraschen – nicht mehr lange bis das Geheimnis gelüftet wird.
An den Start gehe ich in Quakenbrück übrigens mit dem XRAY 808 Spec 2009, ich habe alle Hauptkomponenten durch Neuteile ersetzt, alle Dämpfer, Diffs, Lager neu befüllt und/oder gefettet und nagelneue Savox SC-1257TG für Gas/Bremse und SC-1258TG für die Lenkung verbaut. Das 1258 ist mit 12kg/0,08s bei 6V ja bisher im Truggy Gas/Bremsservo gewesen und auf der Lenkung ist das schon echt beeindruckend, wie fix da jetzt der Befehl umgesetzt wird.
Wo ich gerade dabei bin: Savöx hat eine neue Reihe an Servos auf den Markt gebracht, die speziell für RC-Cars gedacht sind. Sie heißen SC-1267 und SC-1268, haben extrastabile Metallgetriebe und leisten 13kg/0,11s (1267) und 15kg/0,13s (1268) bei 6V. Ich werde die Reihe demnächst ausprobieren, da ich befürchte, daß mir die kleinen SC-125xTG zu hektisch sind.
Und noch ein paar Fotos von der Karo und der Kampfmaschine:
Der Florian wollte eine Karo, die deutlich zeigt wer sein Sponsor ist. Da das Budget relativ limitiert war, haben wir uns für ein bestehendes Design entschieden und den Sponsor satt integriert. Die Farben basieren auf den Firmenfahrzeugen des Sponsors, ebenso die Texte. Die Spitzen der Flammen sind mit Perleffektlack in derselben Farbe lackiert, im Sonnenlicht (wovon es im Moment einfach zu wenig hat) sieht das richtig gut aus. Prädikat: Schlicht und schön.
Nachdem ich mir auf den Erfahrungen von CRIS beruhend einen Honsell Saturn A 40 zugelegt habe und nun auch dauerhaft am Stück brushen kann, ohne daß mir die Luft ausgeht, habe ich mich also dazu hinreißen lassen die ersten Karos 2010 etwas aufwendiger zu gestalten, als das für Racing-Karos üblich wäre, da die ja doch eher schneller das zeitliche segnen.
Die Grundidee war es eine Racing-Karo in doppelter Ausführung zu machen, die a) gut reproduzierbar wäre, b) gut zu sehen ist und c) zum Novarossi Toro Nero passen soll, der nächste Saison ausschließlich eingesetzt werden soll. Meine ursprüngliche Idee war es eine Nascar-Truck Karo zu machen, was dann in eine Art HotWheels-Design mutierte, nachdem ich die Flammen so cool fand und den restlichen Look quasi drumherum baute. Und weil ich mich nicht für ein Farbschema entscheiden konnte, habe ich – anstatt beide gleichzeitig und identisch zu lackieren – dazu entschieden einfach beide Ideen umzusetzen und dafür halt zwei Tage zu brauchen. Gnagnagna
P.S.: Das “the incredible” ist natürlich nicht auf Mikes Mist gewachsen, sondern der Spitzname, den er irgendwann mal vom Siegi erhalten hat und den ich einfach reinmachen musste – sorry Mike
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