Die in dieser Woche stattfindende Messe in Nürnberg beschert den Airbrushern ein wenig Spaß und so durfte ich für Ansmann eine Karo lackieren, deren Thema “Dr. Liquid” lautete. Dr. Liquid ist die Reihe von Ansmann Racing, in der es Diff- und Dämpferöle gibt, Sicherungslack, Reifenkleber usw. Die Fratze zu lackieren hat schon Spaß gemacht, die Logos auf der Seite sind dem Kartondruck der Modelle nachempfunden.
Nachdem Zwergi seinen Drifter ja erfolgreich zusammengebaut hatte, musste nun die frisch eingetrudelte Minikaro lackiert werden. Dazu hat er das “freie” Wochenende genutzt und sich ein Design ausgedacht für seine Drifterkaro. Das Ergebnis: Schnatterentenpittipolizei.
Nicht nur hat er mich am PC angewiesen wie die Masken auszusehen haben, er hat selbst entgittert, beim Einkleben geholfen und dann in der Lackierkabine den Luftpinsel selbst gechwungen (mit klitzekleiner Hilfe durch Papa). Das Ergebnis kann sich sehen lassen und Papa ist nicht ganz unstolz
So, die Saison geht los – morgen Abend fahren wir nach Quakenbrück. Da ich selbst noch keine anständige Karo für diese Saison hatte, habe ich also im Schnellverfahren eine designed, in 4h mühevoller Kleinarbeit verklebt und dann am selben Tag noch bis nacht um 23:30h gebrusht. Was einszuicks ist? Lasst Euch überraschen – nicht mehr lange bis das Geheimnis gelüftet wird.
An den Start gehe ich in Quakenbrück übrigens mit dem XRAY 808 Spec 2009, ich habe alle Hauptkomponenten durch Neuteile ersetzt, alle Dämpfer, Diffs, Lager neu befüllt und/oder gefettet und nagelneue Savox SC-1257TG für Gas/Bremse und SC-1258TG für die Lenkung verbaut. Das 1258 ist mit 12kg/0,08s bei 6V ja bisher im Truggy Gas/Bremsservo gewesen und auf der Lenkung ist das schon echt beeindruckend, wie fix da jetzt der Befehl umgesetzt wird.
Wo ich gerade dabei bin: Savöx hat eine neue Reihe an Servos auf den Markt gebracht, die speziell für RC-Cars gedacht sind. Sie heißen SC-1267 und SC-1268, haben extrastabile Metallgetriebe und leisten 13kg/0,11s (1267) und 15kg/0,13s (1268) bei 6V. Ich werde die Reihe demnächst ausprobieren, da ich befürchte, daß mir die kleinen SC-125xTG zu hektisch sind.
Und noch ein paar Fotos von der Karo und der Kampfmaschine:
Der Florian wollte eine Karo, die deutlich zeigt wer sein Sponsor ist. Da das Budget relativ limitiert war, haben wir uns für ein bestehendes Design entschieden und den Sponsor satt integriert. Die Farben basieren auf den Firmenfahrzeugen des Sponsors, ebenso die Texte. Die Spitzen der Flammen sind mit Perleffektlack in derselben Farbe lackiert, im Sonnenlicht (wovon es im Moment einfach zu wenig hat) sieht das richtig gut aus. Prädikat: Schlicht und schön.
Nachdem ich mir auf den Erfahrungen von CRIS beruhend einen Honsell Saturn A 40 zugelegt habe und nun auch dauerhaft am Stück brushen kann, ohne daß mir die Luft ausgeht, habe ich mich also dazu hinreißen lassen die ersten Karos 2010 etwas aufwendiger zu gestalten, als das für Racing-Karos üblich wäre, da die ja doch eher schneller das zeitliche segnen.
Die Grundidee war es eine Racing-Karo in doppelter Ausführung zu machen, die a) gut reproduzierbar wäre, b) gut zu sehen ist und c) zum Novarossi Toro Nero passen soll, der nächste Saison ausschließlich eingesetzt werden soll. Meine ursprüngliche Idee war es eine Nascar-Truck Karo zu machen, was dann in eine Art HotWheels-Design mutierte, nachdem ich die Flammen so cool fand und den restlichen Look quasi drumherum baute. Und weil ich mich nicht für ein Farbschema entscheiden konnte, habe ich – anstatt beide gleichzeitig und identisch zu lackieren – dazu entschieden einfach beide Ideen umzusetzen und dafür halt zwei Tage zu brauchen. Gnagnagna
P.S.: Das “the incredible” ist natürlich nicht auf Mikes Mist gewachsen, sondern der Spitzname, den er irgendwann mal vom Siegi erhalten hat und den ich einfach reinmachen musste – sorry Mike
Der Weihnachtsmann war dieses Jahr besonders fleißig und hat für Dylan einen Tamiya TT-01 Bausatz an Heiligabend vor die Tür gestellt, der als Grundlage für seinen Herzenswunsch, einen eigenen Drifter, dienen soll.
In ein bis zwei Bausessions hat El Juniore nun seinen eigenen Drifter selbst zusammengebaut – Papa hat die Anleitung vorgelesen, Mama hat die Teile zum “rausknipsen” gehalten und Dylan hat gebaut. Bis auf die Schneidschrauben und das Zusammendrücken der Federn, um die Dämpfer zu verdrehen, hat er tatsächlich alles selbst gebaut und auch bei der Elektrik fleißig geholfen. Nun muss nur noch eine Mini Cooper Karo besorgt und lackiert werden, die vom Weihnachtsmann mitgebrachte Porschekaro “geht gar nicht”, und dann kann es beim ersten Sonnenstrahl auch schon rausgehen zum Driften. Oder falls das mit dem Wetter hier noch länger dauert einfach mal ins Burnout in Gelting, da hat er schon letzte Woche Papas Drifter zielsicher bewegt.
Ich soll jedenfalls nochmal vielen Dank an den Weihnachtsmann schreiben, ein Kind ist hier sehr happy – wie man sehen kann