Der Weihnachtsmann war dieses Jahr besonders fleißig und hat für Dylan einen Tamiya TT-01 Bausatz an Heiligabend vor die Tür gestellt, der als Grundlage für seinen Herzenswunsch, einen eigenen Drifter, dienen soll.
In ein bis zwei Bausessions hat El Juniore nun seinen eigenen Drifter selbst zusammengebaut – Papa hat die Anleitung vorgelesen, Mama hat die Teile zum “rausknipsen” gehalten und Dylan hat gebaut. Bis auf die Schneidschrauben und das Zusammendrücken der Federn, um die Dämpfer zu verdrehen, hat er tatsächlich alles selbst gebaut und auch bei der Elektrik fleißig geholfen. Nun muss nur noch eine Mini Cooper Karo besorgt und lackiert werden, die vom Weihnachtsmann mitgebrachte Porschekaro “geht gar nicht”, und dann kann es beim ersten Sonnenstrahl auch schon rausgehen zum Driften. Oder falls das mit dem Wetter hier noch länger dauert einfach mal ins Burnout in Gelting, da hat er schon letzte Woche Papas Drifter zielsicher bewegt.
Ich soll jedenfalls nochmal vielen Dank an den Weihnachtsmann schreiben, ein Kind ist hier sehr happy – wie man sehen kann
*UPDATE*: Jetzt auch mit Bildern auf dem Car!
Mein Bruder ist der größte lebende Dan Harrow- Mash-Fan, den ich kenne. Und weil er doch grundsätzlich Schuld an meiner ganzen RC-”Misere” trägt, war er nun – zu Weihnachten und seinem 30. Geburtstag gleichermaßen – mitsamt seines Icelands fällig: Es musste eine Mash-Karo her, die sich gewaschen hatte.
Nach wochenlangen Recherchen und Designansätzen kam ich zu guter Letzt auf ein Konzept was ich technisch umsetzen konnte und mir selbst so gut gefiel, daß ich eine Folge Mash gucken wollte. Das Bild auf der Haube ist von einem Screenshot des Openers entstanden, das Schild in der Ladefläche nach einem Foto vom Original im Mash-Museum. Das Nummerschild und der Sonnenblendstreifen bilden die persönliche Note und runden das 50h-Arbeitszeit-Projekt prima ab, finde ich.
Lang genug geschwafelt, seht selbst:
P.S.: Mein Bruder war dann ziemlich überrascht und eine kurze Anprobe auf dem Iceland samt der Räder bestätigte, daß das Konzept ein Volltreffer war.
*UPDATE*: Jetzt mit Fotos von Markus’ fertigen Cars.
Okay, ich dachte Teamkaros zu designen wäre leicht – bis man mal genauer drüber nachdenkt und zig Faktoren findet, die es alles andere als leicht machen. Die Teile sollen ja nicht nur stylo aussehen, sie müssen ja nach “Team” aussehen, zum Style der ganzen Bande passen, notfalls schnell brushbar sein und somit auch reproduzierbar bleiben und vor allem muss es auf Buggy und Truggy passen. Und wenn man dann noch im ersten Anlauf vier Exemplare brusht, weiß man aber nach zwei harten Tagen an der Brush, warum der Finger taub und das Augenlicht vom Neon etwas lädiert ist. Aber Spaß macht’s trotzdem – weil das Ergebnis einfach mal für alles entschädigt:
Some say, he can lick paint off a car with his tongue. All I know: He’s called The Stig.
Der Andi, Mr. Alienvision, macht demnächst einen 1:12er-Test für ein RC-Magazin. Das gute Stück brauchte einen Deckel mit Alienvision-Logo drauf und so wurde die Idee zur HolyVision-Karo geboren, eine prima Gelegenheit um mal meine Idee in die Tat umzusetzen, auch auf Modellen Pinstriping umzusetzen. Die hier getestete Version ist 0,5mm breit – da geht noch was!
Passend zum “Halsketten-Pinstripe” gab’s das Alienvision-Logo als Amulett mit Heiligenschein. Das Ganze im Comic-Style mit ein paar wilden Flammen und auf geht die wilde Hatz
Toni wollte eigentlich eine schwarz-weisse Skull-Karo. Dann erwähnte er, daß er auch auf den Stil eines bekannten Tattoo-Artists steht und so entstand die Mischform als Design für seine neue Wohnzimmerkaro.
Das Brushen hat deutlich länger gedauert als erwartet, aber ich glaube es war den Aufwand wert. Toni jedenfalls ist zufrieden.
Tjo, das Jahr ist fast rum und wie sagte Andi Michels irgendwann auf einer Strecke so schön:
“Dich hat’s RC auch ganz gut erwischt, ne?”
Da liegt er ja mal nicht ganz falsch.
Wenn ich so zurückblättere und meine ersten Artikel hier lese, dann glaube ich kaum, daß ich das selbst geschrieben haben soll. So weit weg klingt das alles. So unerfahren. So doof. Und doch war es die wohl beste Entscheidung seit langem, mich ins Abenteuer RC-Sport zu stürzen.
Die Lernkurve beim Modellsport ist extrem hoch. Natürlich hätte ich mir einen Monstertruck kaufen können, hätte mir bei Conrad oder von meinem Bruder erklären lassen können wie man Nitromotoren behandelt und dann auf der Wiese ein paar Mal im Jahr hoch und runter fahren können. Oder ich hätte einer Racing-Crew beitreten, im ersten Jahr einen kompletten Cup und zwei Läufe zur DM mitfahren können, ein Team-Nightrace bestreiten und dank der Crew und der riesen Rennszene einen Haufen netter Leute kennenlernen dürfen. (weiterlesen…)
Der Siegi wollte gerne sein Buggy-Design auf seinem 1:12er verwirklicht haben. Da es da auf jedes Gramm ankommt und die Autos so schnell sind, daß man sie auch gut sehen können muss, habe ich mich für ein superkontrastiges Racingdesign mit wenigstmöglich Farbaufträgen entschieden.
Der Wasi wollte eine Karo haben – wichtig waren ihm seine vier Asse, die auf jede seiner Karos gehören. Davon inspiriert ist das etwas ausgeufert und zum Schluss wollte ich einfach mal gucken was möglich ist.
Arbeitsaufwand: 35h
Ergebnis: Platt aber happy
Silvio hatte mir eine 1:12er Karo gegeben, bei der ich freie Hand hatte. Und weil ich das Peugeot 908 Design so geil finde, hab ich mich daran versucht.
Nachdem ich irgendwie den meisten Spaß im RC-Geschäft hatte, wenn ich meine Karosserien designen konnte, habe ich mich nach gutem Zureden von Chris Krieger dazu entschlossen auch eine Airbrushausrüstung zu organisieren und loszulegen. Die ersten Ergebnisse sahen ganz okay aus, aber irgendwas fehlte noch:
Dann hatte ich das große Glück, daß Herr Krieger mich zu einem Workshop eingeladen hat und an dem Tag ist der Groschen gefallen:
Vielen vielen Dank an CRIS, ohne den das lange nicht so schnell gegangen wäre, wenn überhaupt. More to come…
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